Kreativität ohne Wertung als Spiel erleben.

Das Malspiel gehört keiner therapeutischen Form an und es besteht kein Druck, künstlerisch wertvoll Bilder zu erzeugen. Frei zu sein in seinem eigenen Prozess ohne Zensur. Keine Abhängigkeiten und Beeinflussungen von einem Lehrer, geschützt in einem Raum vor äußeren Eindrücken.

Abgeleitet von Arno Sterns Malort und Malspiel entwickelt.

Arno Stern (* 23. Juni 1924) ist ein in Deutschland geborener Pädagoge und Forscher, der heute die französische Staatsbürgerschaft besitzt. Arno Sterns Wunsch war es nicht, ein medienwirksames Atelier zu haben, sondern sein Traum war es, einen Ort zu schaffen, an dem die Kinder ihr Innerstes ausleben können und dies abgesondert von der Öffentlichkeit. Das Malen unter Sterns Aufsicht verfolgt keinen therapeutischen Zweck und ist deshalb keine Kunsttherapie, sondern der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Betätigung. Stern beschreibt dies mit folgenden Worten: „Die Äußerung selbst verliert ihre unersetzliche Rolle, die keinesfalls eine der Kommunikation dienliche sein kann.“ *

Ich besuchte solch einen Malort von Arno Stern eine gewisse Zeit, geschützt von der Außenwelt „bedient“ ( alle vom Prozess ablenkenden Tätigkeiten werden von dem Kursleiter abgenommen) zu werden. Es wurde mir soviel mehr bewusst, wie Wertung meine Kreativität beeinflusst hat und auch noch immer wieder mich beeinflusst. Auch wenn es nicht offensichtlich geäußert wird.

Diese Erfahrung möchte ich weiter geben in meinem Malraum und ein Spiel anbieten für Kleinkinder, Schulkinder und Erwachsene.